Die Transportpolizei der ehemaligen DDR.

18.04.2004, Gründungstag unser IG

„VEB-Schwellenschutz – Die Transportpolizei“


Unsere Chronik





Der Verein Hei-Na-Ganzlin hat sich das Ziel gesetzt, den Bahnhof Röbel und die Strecke Ganzlin – Röbel, wieder zum Leben zu erwecken.

Am 18.09.2004 feiern die Vereinsmitglieder und luden zum 14. Bahnhofsfest nach Röbel ein.

Zugfahrten mit der Vereinseigene Dampflok zwischen Röbel über Ganzlin nach Plau am See und zurück wurden von den Besuchern gerne angenommen.



Zum Bild der ehemaligen Deutschen Reichsbahn gehörte auch immer die Transportpolizei.

Leider musste wir feststellen, dass es zwar viele Vereine und Museen gibt, welche sich mit der Geschichte der Eisenbahn befassen, aber keinen der sich mit der Geschichte der ehemaligen Transportpolizei(Trapo) der DDR beschäftigt.


Das fanden wir sehr schade und haben beschlossen uns der Geschichtsaufarbeitung  der Transportpolizei anzunehmen.

Als erste „Amtshandlung“ haben wir  am 18 September 2004 beim Bahnhofsfest in Röbel unsere Interessengemeinschaft

 „VEB Schwellenschutz – Die Transportpolizei“ gegründet.

Jetzt fragen Sie sich sicherlich, wie der Name entstanden ist und was er bedeuten soll.


Die Bedeutung unsers Namens:


Die Abkürzung „VEB“ wurde in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) verwendet und bedeutet: VolksEigener Betrieb.

Da die meisten Betriebe in der ehemaligen DDR Volkseigene Betriebe waren, stand immer vor dem Betriebsnamen das Kürzel „VEB“.

Die Transportpolizei gehörte auch zum Staat. Dementsprechend wurde diese Abkürzung (verbunden mit dem Wort „Schwellenschutz“) auch als Kosename für die Transportpolizei verwendet. (Natürlich nur inoffiziell.)  


Das Wort „Schwellenschutz“  ergibt sich aus der Tätigkeit eines Transportpolizisten.

Aufgaben eines Transportpolizisten waren z.B:

die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit auf dem Gebiet der Deutschen Reichsbahn

Schutz der Transportgüter und die zum Transport benötigten Grundmittel

Verhütung von Straftaten und schweren Unfällen usw.


Umgangssprachlich wurde der Begriff von den Bürgern als Kosename für einen Transportpolizisten genutzt. Der Transportpolizist „beschützt die Schwellen“. (Auf den Schwellen werden die Schienen montiert. Aus den auf den Schwellen montierten Schienen wird das Gleis.)

Da er ja auch für den Schutz der Bahnanlagen zuständig war nannte man den Transportpolizisten auch „Schwellenschützer“


Warum haben wir diesen Kosename übernommen?


Der Begriff „VEB Schwellenschutz“ war jedem Bürger, welcher mit der Transportpolizei zu tun hatte, bekannt.

Da wir reine Geschichtsforschung betreiben und musealen Charakter darstellen, war es uns wichtig, dass unser Name zeigt, dass wir keinen politischen Hintergrund verfolgen.

Wir wollen dazu beitragen die Geschichte für die Nachwelt zu erhalten.




In der Rubrik „Unsere Chronik“ werden wir über unsere museale Arbeit berichten.

Wir werden hier Fotos von Veranstaltungen und Events einstellen und dazu jeweils einen Bericht schreiben.

Über Rückmeldungen und Anregungen würden wir uns sehr freuen.


Der Webmaster








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